Katinger-Watt Infos

Impressionen

zu den Vogel - Beobachtungshütten

Einen Platz in der ersten Reihe der Natur bieten die Vogelbeobachtungshütten.

Erleben Sie die Natur des Katinger Watts wie auf einer Bühne. Morgens um 5:00 Uhr auf dem Weg zu den Naturbeobachtungshütten im Katinger Watt

morgens um 5:00 Uhr zu den Vogelbeobachtungshütten

Die Grünflächen beherbergen durch die extensive Nutzung viele selten gewordene Pflanzen.

Im Katinger Watt blühen vier verschiedene Orchideenarten. Es gibt hier Flächen mit über 10.000 Orchideen - ein besonderes Erlebnis vor allem in der Zeit von Ende Mai bis Anfang Juni.

Bekannt ist das Katinger Watt durch die große Zahl der Nonnengänse, die hier im Frühjahr und im Herbst rasten.

Das Katinger Watt erlangt seine ökologische Bedeutung durch die vielen Flachwasserzonen, Inseln, Grünflächen und die Nähe zum Wattenmeer. Viele Wasser- und Watvögel nutzen diesen Lebensraum.

Direkt am Eidersperrwerk: eine Brutkolonie von Küstenseeschwalben. Nach einem erdumspannenden Flug vom Winterquartier erreicht die Küstenseeschwalbe im Frühsommer das schleswig-holsteinische Wattenmeer und die Eidermündung. Ihr Zugweg beträgt 15.000 bis 18.000 km.

Seit 2005 brütet ein Seeadler-Paar im Wald des Katinger Watt's. Sein Lebensraum sind das Wattenmeer, die Eider-, Treene- und Sorgeniederungen.

Das "Lina-Hähnle-Haus" des NABU

Wer sich über das Katinger Watt informieren möchte, kann das im NABU-Naturzentrum direkt hinter dem alten Seedeich tun. Ein liebevoll angelegter Garten vermittelt spielerisch Wissen rund um die Natur für große und kleine Besucher.

Ein bisschen geschichtliches:

Von 1967 bis 1973 wurde die Eidermündung zwischen Eiderstedt und Dithmarschen aus Gründen eines besseren Küstenschutzes durch einen neuen, 4,8 km langen Seedeich abgedämmt. Die bisherige Küstenlinie, die von der Mündung der Eider bis über Friedrichstadt ins Land hineinstieß, konnte damit um etwa 6O km verkürzt werden.

Als weiteres Bauwerk wurde im abgedämmten Mündungstrichter der Eider ein Leitdamm erstellt, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Strömung der Eider auf die Siele des Sperrwerkes zu lenken. Zugleich schützt er rund 900 ha ehemalige Wattflächen und rund 350 ha höher gelegenes, vor der Abdämmung bereits als Schafweide extensiv genutztes Vorland gegen Hochwasser. Weitere 200 ha außerhalb des verlängerten Leitdammes sind auch jetzt nicht völlig hochwasserfrei und werden extensiv als Weide genutzt.

Information zu diesen Luftaufnahmen (ca. 1972) von dem im Bau befindlichen Eiderdamm mit Eidersperrwerk:
Im Hintergrund das "Katinger Watt". Die Siele des neuen Sperrwerkes sind geflutet - die Eider fließt durch das Sperrwerk und ihr Wasserstand kann ab jetzt geregelt werden. Die einspurige Transportbrücke, die zur einstigen Bauinsel führte, ist noch nicht wieder demontiert. Sie war ca. 900 m lang und erreichte über der Schifffahrtsrinne eine lichte Höhe von 19 m über NN - bei einer beidseitigen Steigung von 10 %.
Zwischen Sperrwerk und der ursprünglichen Deichlinie auf der Dithmarscher Seite ist der Eiderdamm noch im Rohbau. Die neue Landstraße auf der Dithmarscher Seite reicht bereits bis an die Baustelle heran.